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Wenn nicht nur Turbo drauf steht, sondern auch Turbo drin ist

Der Tag der uns Ernst zurück brachte, brachte ausserdem einen üblen Nordwind, der die Temperaturen um zehn Grad sinken liess. Nüchtern, da die gemietete Behausung zwar über eine Küche, jedoch weder über Kochutensilien noch Gas noch Wasser verfügte – strampelten wir mit unseren Fahrrädern gegen den Wind an. Er peitschte uns acht lange Kilometer eiskalt ins Gesicht und einige Böen liessen uns rückwärts rollen. Ana liess vergnügt die Ohren ihres Kuscheltiers im Wind flattern, Elle schaute grimmig und der Mann und ich witzelten schreiend gegen den Wind an, dass wir uns ein Fortkommen von diesem Ort schwer verdienen müssen.

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Woche eins im Rückblick

Die erste richtige Begegnung in Italien hatten wir auf dem Weg zum Bus nach Portofino. Eine alte Frau mit Hund kam uns entgegen. Ana hielt mit ihrem Zweirad neben mir und raunte mir aufgeregt zu: „Mama, schau mal diese uralte Frau (sie ist sehr fasziniert von älteren Menschen, uralt zählt zu ihren Lieblingsbegriffen), ob die jetzt italienisch spricht?“ Kaum gesagt, sauste sie schon auf die beiden zu, bremste kurz vor knapp und schrie grinsend „Buongiorno – weisst Du, Du alte Frau, dieses Wort habe ich in meinem Kopf.“

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